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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU REIS
Wir empfehlen grundsätzlich alle Getreide vor der Zubereitung zu waschen, da diese nur rein mechanisch gereinigt werden und dadurch noch Staub am Getreide haften kann. Bei weißem Reis passiert dies beim Schleifen der Reiskörner. Durch das Waschen wird der Staub entfernt.
Der graue, festklebende Rand nach dem Kochen entsteht bei vielen Naturgetreiden und Naturreis. Der beim Kochen auftretende Schaum kommt von der reiseigenen Stärke und von kleinen Partikeln aus der Schale. Diese Teilchen lösen sich während des Kochens vom Reiskorn und setzen sich dann ggf. am Topfrand fest. Dies ist ein Indiz dafür, dass es sich um ein naturbelassenes Produkt handelt.
Zur Herstellung von weißem Reis wird das Silberhäutchen vom Keimling des braunen Reiskorns abgeschliffen. Übrig bleibt der stärkehaltige Keimling, da bis zu 80% der Mineralien und Vitamine im Silberhäutchen enthalten sind. Um den Verlust dieser Mineralstoffe zu vermeiden und den Reis trotzdem schälen zu können, wendet man das Parboiling-Verfahren an. Mittels Wasserdampf und Druck werden die Nährstoffe in das Innere des noch unge-schälten Korns gepresst. Nach Härtung der Oberfläche durch nochmalige Behandlung mit heißem Wasserdampf gehärtet werden die Körner poliert, die Nährstoffe bleiben im Korn enthalten.
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